Wir sind die Heerlagergruppe Septima Quercus (Die 7. Eiche):

 

Unter unseren Bannern findet Ihr die Freileute Andreas von Giezzen, Ritter von Herzberg und Katharina von Wendeburg vom Hofgut Sieben Eichen in Bellemunt, sowie den Conte und die Comtessa de Chaufepie von der Burg Irenenfels im Westerwald. In unserer Heerlagergruppe sind alle Mitglieder gleichberechtigt und somit findet Ihr bei uns keine Mägde und Knechte.

 

Gegründet wurde unsere Heerlagergruppe im Jahre des Herrn 2006 durch Andreas und Kathrin.

 

Auf unserem weiten Reisen in den Norden Deutschlands lernten wir vor einigen Jahren Norbert und Irene kennen. Seit dem Jahre 2011 fahren wir gemeinsam zu Mittelalter-Veranstaltungen in der gesamten Republik.

 

 

Freiherr Andreas von Giezzen, Ritter von Herzberg:

Adliger Feuerteufel mit Hang zu Kriegsgerät und guter Kost.

Gelegentlich einem Feuerteufel ähnlicher als einem Freiherrn sieht man Andreas von Giezzen beflissentlich alles Brennbare anstecken. Auf seinem Lehen in Bellemunt,welches er vom Grafen von Ziegenhain erhalten hat, kann man häufig des Nachts Feuerkörbe lodern sehn. Wenn er mal nichts in Brand steckt, so kann man ihn bei der Bewunderung und Pflege seines Kriegsgerätes antreffen.

 

Freifrau Katharina von Wendeburg:

Die belesene Gattin des Freiherrn Andreas von Giezzen sieht man oft mit Nadel und Faden in der Hand. Sie fertigt Gewandung und Beutel, Kopfputz und Stickereien mit sichtlicher Freude. Geheim ist ihr Wissen um die Kräuter und um das Eichengold, dem lieblichen Trank. Wer danach fragte den sah man nie wieder.

 

Die Katze von Sieben Eichen:

 

Die Katze von Sieben Eichen ist der treue Begleiter von Andreas und Katharina auf Ihren Reisen durch fremde Lehen und stets bereit zu allerhand Schabernack.

 

Das Wappen von

Andreas & Kathrin: 

  

Schildinhalt:  Die Schildeinteilung ist ein Hinweis auf den Familiennamen des Wappenstifters Andreas Kohl. Der Hahn wurde aus einem traditionellen Wappen des Wappenstifters entlehnt, die Löwenköpfe wurden aus dem Familienwappen Kühn, der Ehefrau von Andreas Kohl übernommen.

Helmzier:  Der offene Flug wurde aus dem Wappen Kühn, der Stern wurde aus einem traditionellen Wappen der Familie Kohl übernommen. Der Helmwulst mit Decke ist in den Farben Rot - Gold gehalten.

Farben:  Die Farbe Rot wurde aus dem Stadtwappen von Gießen, dem Geburtsort des Wappenstifters übernommen, Gold aus dem Familienwappen Kühn, der Ehefrau des Wappenstifters.

 

 

Das Wappen ist registriert als Familienwappen von

Andreas & Kathrin Kohl

in der Wappenrolle des „Münchner Herold“ und wurde begründet am

04. Juli 2007.


 

 

Norbert Conte de Chaufepie:

Der Conte de Chaufepie Norbert ist der weitgereist Herr einer Grafschaft im Westerwald dessen Wurzeln in Frankreich zu finden sind. Auf seiner Burg thront er und grübelt, rein aus Vergnügen, über technische Errungenschaften und Neuerrungen die er meist direkt in die Tat umsetzt. Seine Geduld und Beharrlichkeit brachte ihm unter den Freileuten den respektvollen Namen des „Vaters“ ein.  

 

Irene Comtessa de Chaufepie:

Einst geraubt aus dem Lande der Sarazenen im Jahre des Herrn 1175 findet man an der Seite des Conte seine Gemahlin die Comtessa de Chaufepie. Die Gräfin Irene, von den Freileuten respektvoll „Mutter“ genannt, besitzt die Gabe der Weitsicht und bewahrt ihre Freunde vor allerlei Schaden. Ihre Boten sind geheim und so weiß sie stets um ihre Ränkespiele der Reichen und Mächtigen.


Das Wappen von

  Norbert & Irene:

 

 

Die Farbgebung begründet sich aus dem "Gemeinsamen Haus Burgund", welches ursprünglich der Familie de Chaufepie annehmlich ist.

Das "Blau" steht für das "ältere Haus Burgund", das heißt für die Grafen und Könige von Portugal. Das "Bordeaux" steht für das "jüngere Haus Burgund", das heißt für die Herzöge von Burgund.

Herzog Hugo de Chaufepie ein Buvinide des "älteren Haus Burgund" fügte seinerseits das "Schwarz" hinzu, was ihm den Beinamen "Hugo der Schwarze" einbrachte. (922-952).

Die nichtbegleiteten Schrägsparren dienten dem Familienzweig als Schildaufteilung für spätere illustrierte Wappendarstellungen. Für die Geschlossenheit der Familie de Chaufepie wurden jedoch nur die Farben alleine präsentiert.

Der Helmwulst mit Decke ist ebenfalls in Schwarz und Bordeaux gehalten. Als Helmzier diente ein Kupferfarbener Wolf.

 



Politik:

Wenzel I von Luxemburg, Sohn von Karl IV, trat 1378 die Nachfolge seines Vaters als König des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen an. Seine Inkompetenz und Brutalität, sowie Machtkämpfe innerhalb der Familie kosteten ihn am 20.08.1400 den Thron.

Einen Tag später wurde Ruprecht I aus dem Hause der Wittelsbacher in Rhens zum König gewählt. In seiner 10 jährigen Regentschaft unternahm er alles Mögliche, um das von Wenzel zusammengeschrumpfte Reichsgut wieder aufzustocken. Vergebens, er starb am 18.05.1410

Sein Nachfolger Jobst von Mähren bekam keine Gelegenheit das Reich zum Erfolg zu führen: Er starb nicht mal ein Jahr später.

1411 bestieg Sigismund von Luxemburg (Wenzels Halbbruder) den Thron. Obwohl stets knapp bei Kasse gelang ihm am Erfolg seines Vaters Karl IV anzuknüpfen: Sigismund schaffte es auf den Konzil von Konstanz (1414 – 1418) die Einheit der römischen Kirche wiederherzustellen. Danach verwickelte er sich jedoch in einen langwierigen Kleinkrieg mit aufständischen Hussiten (Anhänger des hingerichteten Religionsführers Jan Hus). In dieser Zeit wurde Sigismund 1419 zum römischen Kaiser gekrönt.

 

Kirche:

1378 wird Urban VI zum Papst gewählt, jedoch waren einige Kardinäle mit den darauffolgenden Amtshandlungen des Papstes nicht einverstanden. Sie trennten sich von dem Kardinalkollegium und wählten einen Gegenpapst: Clemens VII. Die Kirche war gespalten und sollte es 51 Jahre lang sein. In dieser Zeit gab es jeweils zwei Päpste. z.B.:

 

Die Jahreszahlen stehen für das Jahr der Amtsübernahme:

 

1378 Urban VI            Clemens VII 1378

1389 Bonifatius IX      Benedikt XIII 1394

1404 Innozenz VIII    Alexander V 1409

1406 Gregor XII         Johannes XXIII 1410

1417 Martin V

 

Erfindungen, Ereignisse und Entwicklungen:

Schwarzpulver (Berthold Schwarz ca. 1313)

Turmuhren, Schach, Sense, Spinnrad, Buchführung, Arabische Zahlen. Die Pest kehrt mal wieder zurück und eine kleine Eiszeit lässt Europa frieren.